27. Juli 2026
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Die kleine Schwester der „Godmother of Kirchenführung“

Lesedauer ca. 3 Minuten

Über die Kirchenrallye vom 12. Juni 2026 im Rahmen der Inzinger Kulturtage

Eine Kirche erzählt jedem ihre Geschichte anders. Den Großen öffnet sie ihre Vergangenheit. Den kleinen Menschen ihre Wunder. An einem Freitag im Juni verwandelten das Team der Familienliturgie und Kirchenmaus Pedro mit spannenden Erzählungen und ganz besonderen Kirchenschätzen den Inzinger Kirchenraum in einen Ort voller Entdeckungen, Klänge und verborgener Geheimnisse.

Im Altarraum begann die Reise.
Von dort aus eroberten die kleinen Besucher*innen die Kirche. Und was es alles zu entdecken gab! Neugierig folgten die Kinder der Kirchenmaus Pedro Schritt für Schritt durch ihr Zuhause. Sie hörten die Legende des Inzinger Marienbildes, erfuhren, woran das Ewige Licht entzündet wird und von wo aus der Pfarrer früher predigte. Sie zählten die Kirchenbänke, bestaunten das Taufbecken, den Tabernakel und die Schätze der Sakristei. Auf dem Dachboden stöberten sie Pedros Käsevorrat auf.

Oben auf der Orgelempore sorgte die Kirchenmaus schließlich dafür, dass die Kinder nicht nur einen Blick hinter die Kulissen werfen durften, sondern sogar selbst die Pfeifen der Orgel zum Leben erwecken konnten.

Nach den himmlischen Klängen wartete auf die kleinen Kirchenreisenden noch eine letzte Mission: Im Beichtstuhl hatte Pedro ein Überraschungsnest versteckt. Mit Feuereifer machten sich die Kinder auf die Suche und jubelten, als sie schließlich fündig wurden.

Mit jeder gelösten Aufgabe füllte sich der Kirchenrallye-Pass ein Stück mehr. Am Ende nahmen die Kinder nicht nur den vollständigen Sammelpass und viele neue Eindrücke mit nach Hause, sondern auch die Erfahrung, dass eine Kirche weit mehr ist als ein Gebäude aus Stein. Sie ist nicht nur ein Ort, an dem liturgische Geheimnisse und die Kirchenmaus Pedro wohnen, sondern auch ein Ort, an dem Menschen zur Ruhe kommen, sich selbst zu Gott hintragen und daraus Kraft für ihren Weg durch die Welt schöpfen können.

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Angela Pargger

Ein neuer Vorstellungstext … „Ich schreibe hier auch.“ Das wäre mein erster Impuls gewesen. Allerdings wurde mir nahegelegt, mich etwas auszubreiten. here we are. Worte verbinden, Worte trennen. Sie öffnen Räume. Meine Texte entstehen im inneren wie äußeren Austausch, in Auseinandersetzung mit Sprache, Sprachfluss, Melodie und Rhythmus. Dabei begleiten mich Fundstücke aus dem Alltag sowie Texte und Atmosphären verschiedenster Sprach- und Musikkünstler*innen. Einige von ihnen nehmen mich bis heute in den Arm, sind Wegbegleiter und Freunde zugleich. Wenn meine Texte ihren Rhythmus suchen, muss ich sie hören und spüren. Ich spreche sie, summe und stampfe sie, gehe sie mit, bis Worte und Klang zueinanderfinden. Schreiben ist seit meinem 14. Lebensjahr mein Ausdruck; es ordnet mich und meinen Alltag. Der schöpferische Prozess ist dabei inzwischen Kraftakt und Wohnstatt zugleich. Meine Texte dürfen ihren eigenen Weg zwischen Fließen und Widerstand suchen.

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