Piccata Milanese
von Alfred Walch
Unser Schulschluss – Essen mit Erfolgsgarantie
Hier ein Standard, der beliebt bei alt und Jung – und dazu noch gut vorzubereiten ist. Im Grunde handelt es sich um Spaghetti mit Tomatensauce sowie einem Kalb – oder Hühnerschnitzel in Ei – Parmesanmischung frittiert. Soweit so gut.

Allerdings kann man auf einige essentielle Details achten, die das Gericht auch wirklich „italianata“ daherkommen läßt. Die „pasta“ – sollte wohl aus Hartweizengries – semola gran duro – sein. „De Cecco“ sind für mich die Besten, weil verfügbar. Es gibt natürlich auch einige andere namhafte Hersteller – auf jeden Fall ohne Ei. Sollte man „Linguine“ nehmen, hat man etwas mehr Oberfläche als bei den üblichen Spaghetti. Die Tomatensauce kann man nach eigenem Gutdünken fabrizieren – gute Dosentomaten mit wenig Wasseranteil sind da gefragt. Und Zeit.
Zutaten – für 4 Personen – oder so.
8 kleinere Hühnerschnitzel, Mehl, 2 Eier geschlagen, 100 – 150 g Parmesan frisch gerieben, Zitronensaft, Salz, Pfeffer – Klassisch wären Kalbsschnitzelchen …. natürlich.
Linguine – 500 g Semola gran duro, großer Topf Salzwasser / oder Spaghetti ihrer Wahl
Sugho: 2 Dosen gute Tomaten in Stücken, etwas Porree, 1 Zwiebel, etwas Knollensellerie, 2 Karotten, Olivenöl, 2 EL Tomatenmark, Gemüsefond, Zitronenabrieb, Oregano. Man kann natürlich auch frische Tomaten verwenden – 1 kg – dann aber mit Haut.
Herstellung:
Ich denke, man sollte mit dem Tomatensugho anfangen. Das braucht am meisten Zeit. Sobald der Einkauf erledigt ist, kann man schon starten. Ich schneide den Porree, die Zwiebel, den Sellerie und auch die Karotten in feine Würfel (brunoise). Zwiebel in Olivenöl anglasen. Nacheinander die Gemüse zugeben, weiterrösten, ev. mit Weißwein löschen. Tomatenmark zugeben, mitrösten, dann die Dosentomaten (oder frische) dazu. Mit Gemüsefond vorzu auffüllen, mit Gefühl arbeiten. Mit getrockenetem Oregano , Salz und Pfeffer würzen, mindestens eine Stunde sanft köcheln lassen, umrühren und natürlich schon ein wenig vorkosten.
Derweil die Fleischstücke herrichten, salzen und pfeffern, evtl. mit etwas Zitronensaft würzen. Die Eier aufschlagen, den Parmesan reiben und unter das Ei mischen. Das Mehl in einen Teller geben. Den großen Topf für die Linguine bereitstellen und erhitzen, Wasser anständig salzen.
Die Bratpfanne mit Pflanzenöl aufheizen. 1 cm tief genügt. Fleischteile in Mehl wenden und dann in der Ei-Parmesanmischung bereit halten.



Wenn die pasta im Topf blubbert, kann man schon mit dem frittieren anfangen – Achtung: Auf keinen Fall zu heiß werden lassen- die scaloppini (Schnitzelchen) sollten von einer schönen Hülle von Ei-Parmesan umgeben sein. Nicht zu viele gemeinsam in der Pfanne herausbacken – sind im Nu (2-3 Min) durch. Herausnehmen und auf Küchenkrepp abtropfen.
Im nicht zu heißen Rohr warm halten.
Die pasta „al dente“ also mit Kern vom Herd nehmen, und etwas im Kochwasser halten. Portionsweise herausnehmen (Spaghettizange!) und in einer beschichteten Pfanne in was Olivenöl schwenken. Evtl. etwas Kochwasser zugeben, wenn es etwas dauert…
Die Linguine in tiefe Teller heben, mit der Tomatensauce beschöpfen und je 2 Schnitzelchen darauf setzen – evtl. noch ein-zwei frische Basilikum/Oreganoblättchen draufsetzen – finito!
So sieht also seit Längerem unser „Schulschluss-Essen“ aus. Zeugnis bekomme ich keines dafür, aber fröhliche Kinderaugen und die Freude beim Schnabulieren macht das leicht wett!

Also – schönen Ferienbeginn und alles Gute für den Sommer! Alfred Walch
MM
Cherry and Redcurrant Jam
By Sandra Milne-Skinner

Our neighbours kindly gave us a bucket of cherries from their garden, so I used them to make jam. This recipe also used some of the redcurrants just ripening now in our garden.
Ingredients
I kilo of cherries
500 grams of redcurrants
150 ml water
1 and a half kilos of sugar
Method
Wash and stone the cherries, wash and string the currants and put the fruit into a pan with the water. Simmer very genly for about half an hour, or until soft. Add the sugar, stir until dissolved, then boil rapidly until setting point is reached. Pot and cover in the usual way.

von


Das ist eine gute Idee mit den Ribiseln, denn Kirschen allein sind irgendwie fad. So erhalten sie ein bisschen feine Säure, das tut ihnen sicher gut.