August 2026
Stewed Apricots
By Sandra Milne-Skinner
We had a wonderful harvest of apricots this year – the best ever. I was able to make two lots of jam but had so many apricots left that I stewed them and they were delicious with Greek yoghurt for breakfast or for a light summer dessert. Even if you haven’t got your own apricot tree there are lots of apricots in the shops just now, reasonably priced.
Here is an interesting recipe from our friend Sally in England:
Stewed Apricots

Ingredients
700g apricots, halved and stoned
250ml apple juice
1 vanilla pod, split
80g caster sugar (you can use less if you wish)
8 cardamon pods, crushed
Method
Heat the apple juice with the split vanilla pod, crushed cardamon and sugar. Stir on a medium heat until the sugar is dissolved. Once the sugar is fully dissolved, add the apricots, reduce the heat and simmer for 3 to 5 minutes until the apricots are tender, but not soft. Transfer the fruit to a serving bowl. Boil the syrup until reduced by half and pour over the fruit.
This recipe also works well with plums. Add some ginger cordial to taste and simmer for longer.

Photographs: Sandra Milne-Skinner
Fettucine mit Pfifferlingen/Eierschwammerl
von Alfred Walch
Hi Leute! Eben von einem kurzen Aufenthalt im Klinikum Innsbruck – sehr empfehlenswert – wieder zu Hause angekommen, stürze ich mich auf das bisher noch nicht ausgearbeitete Rezept.
Von der Urologie kommend, hätten sich etwa “Nierndl’n” , “Leber” oder “Bries” angeboten, aber leider war das Thema Schwammerl und Co schon irgendwie vorgegeben.
Ich war beim Erstellen der Übersicht der Meinung, im August wäre absolute “Pfiff – Zeit” – und so stelle ich euch heute eine potente Mischung aus etlichen Möglichkeiten vor. Wer es deftig mag – wie die “Carbonara – Chili connection” – oder hingegen die moderate “Veggi-Abteilung” wird sicherlich seine/ihre Lieblingsvariante finden – der übervolle Garten bestimmt bei uns die Zutaten, aber auch Bauernmarkt und Lebensmittelhandel.
Wie schon öfters besprochen, ist eine gute Pasta die Grundlage für beinahe jede Variante der “cucina italianata” – die wir hierzulande von klein bis groß so schätzen, ja lieben. Sofern man in diesen hitzigen Tagen das Glück – wohl auch das Wissen um die entsprechenden Vorkommen der gelben Lieblinge hat, kann sich freuen – im Handel sind diese wohl zu teuer und im Allgemeinen von zu weit hergekarrt.

Zutaten für 4 Personen
500 g gute Pasta/Fettucine (flache Spaghetti) – ich nehme meist “De Cecco” semola gran duro
Für eine Sonntagspasta könnte man auch breite Papardelle oder feine Tagliolini all’uovo verwenden – also mit Ei hergestellt. Hier auch mit Butter oder Sahne verfeinern!
250 g Pfifferlinge frisch / auch mit Steinpilzen gemischt möglich, nur im Notfall Champions bzw. Austernpilze und Co. verwenden – der “Waldgeschmack” sollte dem Gericht die Seele verleihen!
1 große Zwiebel / Porree, 3 Zehen Knoblauch, Stiele von Liebstöckl, Petersilie glatt, Olivenöl gut, Parmesan frisch gerieben, Salz und Pfeffer aus der Mühle schwarz, Butter zu den feinen Nudeln.
Varianten mit: getrockneten Tomaten, Gemüsewürfelchen von Zucchini, Karotten, Stangensellerie, geschmolzenen halben Tomaten (im Rohr mit Olio und etwas Staubzucker, 1 Stunde bei 80 g)
deftig: 4 Scheiben Rohschinken (z.B.Serrano aus Spanien), würzige Bauchspeckwürfel, Guanciale
vegan: dünne, längs geschnittene Zucchini-Scheiben oder feste kleine Auberginen. Tomaten frisch.
Mit Chilli, Pfefferoni und Co. wäre ich sehr vorsichtig, kann alles “verhauen”!
Herstellung – wie immer einfach.
Flott arbeiten, die Gemüse schneiden, während das Salzwasser kocht. Großen Topf nehmen! In einer offenen Pfanne (Cataplana) den Porree oder Zwiebel in Olio anglasen, die mittelgroß geschnittenen Schwammerl beigeben, mit den Stielen der gehackten Kräuter würzen, Saft austreten lassen. Achtung – nicht zu heiß werden lassen. Mit Weißwein (1 Glas each/ Sugo/Koch) erfrischen, reduzieren. Sobald die Pasta “al dente”, also bissfest ist, vom Feuer nehmen und bereit halten. Wer will, kann nun die Speck- oder Farmer-Variante anstreben – wie ihr wollt. Den Rohschinken würde ich im Rohr bei 100 g trocknen und für das Dekor bzw. als Knabberei bereit halten! – das knackt – und ist doch keine Toblerone!

Eher das Kochwasser mehr salzen und das Sugo vorsichtig würzen…. Es kommt noch Parmesan!
Wie auch immer, es ergeben sich feine Varianten.
Bei der Pasta mit den dünnen Eierteignudeln nur die edelsten Schwammerl nehmen – sollten fest und knackig sein, mit Butter und frisch geriebenem Parmesan montieren – evtl. mit Basilikumknospen dekorieren – Königsklasse wäre gehobelte Steinpilze – leicht angebraten. Wohl besser, als die intensiven Trüffel, auf jeden Fall preiswerter! Und – die schwarzen Sommertrüffel sind zumeist das Geld nicht wert! Und Weiße unerschwinglich!
Die “Al dente pasta” abgießen, warm halten, auch etwas Kochwasser warm bereit halten. Das hilft, wenn die Sache zu trocken wird und man noch auf Gäste und Familie warten muss. Schön ist, einen kleinen Zucchini/Aubergine in längs 3 mm dicke Scheiben schneiden, in Olivenöl frittieren und in kleinen Stücken über die fertige Pasta dekorieren. Oder eben die geschmolzenen Rispentomaten aus dem Rohr! Frische Petersilie sollte auf keinen Fall fehlen! Oder gar gebackene Zucchini-Blüten ! Könnte man derzeit finden! Dazu allerdings einen Tempura-Teig herstellen. Mehl, Speisestärke, kaltes Mineralwasser, Salz und 1 Ei verquirlen, die Blüten durch den Teig ziehen und frittieren. Diese japanische Variante eignet sich auch für frittiertes Gemüse und Fisch sowie seafood.


Alles in allem sind der eigenen Phantasie und der Gemüselade keine Grenzen gesetzt. Meine Erfahrung ist, dass weniger (hier) mehr ist. So kommen die einzelnen Würzteile wie Petersilie, Liebstöckl, Pfifferlinge – und andere besser zur Geltung!
Getränk: was ihr wollt. Ich würde einen flotten Weißwein der Sorte Weißburgunder aus der Steiermark oder Südtirol empfehlen – nicht zu jung, eben gerade recht. Veltliner geht immer, allerdings nicht gerade der einfachste (Preis!). Guter Prosecco schmeckt hier auch!
Je wertiger das Gericht ist, desto anspruchsvoller kann auch der Wein sein. Für Bier steht mir hier eher nicht der Sinn! Mit den neuen alkoholfreien Weinen und Sekten kenn’ ich mich noch zu wenig aus. Allerdings ist mit der Zeit damit zu rechnen, dass hier bald ansprechende Ergebnisse entstehen.
Also liebe Freunde – Salut und recht guten Appetit
wünscht euch Alfred Walch

von 

