5. Juni 2026
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Neue Fensterkunst

Lesedauer ca. 4 Minuten

Das Konzept der „Fensterkunst“ ist einfach. Die Gemeinde stellt den Ausstellungsraum, die großflächigen Fenster des Gemeindebaus, zur Verfügung; der Kulturverein führt die Ausstellung aus. Dabei ist der Verein immer wieder auf der Suche nach ausstellenden Künstlern und neuen, unentdeckten Talenten. Einem solch neuen Talent öffnete die Gemeinde Inzing letzten Freitag die Fensterfront.

Obsession

Die Vernissage am 13.0.2024 der Ausstellung „Obesssion“ des Künstlers Andreas Hosp, war außerordentlich gut besucht; die Resonanz auf die Werke hervorragend. Die Ausstellungsstücke geben einen tiefen Einblick in menschliche Verwundbarkeiten, stehen aber auch für eine immanente Resilienz – allein dadurch, dass es diese Werke gibt.

„Für mich ist die Ausstellung eine Entdeckungsreise, durch Deine Seele und Deine Menschlichkeit, welche in der Obskurität die Schönheit und Kunst des Lebens widerspiegelt.“, mit diesen Worten an den künstlerischen Aussteller Andreas Hosp, eröffnete der Künstler Alain Rosenfeld den neuen Zyklus der Reihe „Fensterkunst“.

Wer sich gerne näher mit Andi Hosp und seiner Kunst auseinandersetzen möchte, kann sich „Obsession“ noch bis 06.10.2024 an den Fenstern der Gemeinde ansehen.

Für einen zusätzlichen Einblick in das Schaffen von Andreas Hosp empfehlen wir den Artikel unseres Autors Michael Haupt: https://blog.dorfzeitung-inzing.at/?p=17171

Da der Abend in mrinen Augen perfekt verlief, möchte ich nicht viele Worte verwenden, sondern einer kleinen Fotostrecke Vortritt lassen, die die Stimmung des Abends, nämlich die einer absolut gelungenen Vernissage, mit vielen glücklichen und begeisterten Gesichtern wiedergibt.

Nah am Künstler

Künstler unter sich: Alain Rosenfeld und Aussteller Andi Hosp zeigten sich erleichtert aufgrund des wohlgelungenen Auftaktes
Andi Hosp zusammen mit seiner glücklichen Frau Barbara

Die Kunst – obsessive Eindrücke

Die Feier

Fotos: Angela Pargger

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Angela Pargger

Ein neuer Vorstellungstext … „Ich schreibe hier auch.“ Das wäre mein erster Impuls gewesen. Allerdings wurde mir nahegelegt, mich etwas auszubreiten. here we are. Worte verbinden, Worte trennen. Sie öffnen Räume. Meine Texte entstehen im inneren wie äußeren Austausch, in Auseinandersetzung mit Sprache, Sprachfluss, Melodie und Rhythmus. Dabei begleiten mich Fundstücke aus dem Alltag sowie Texte und Atmosphären verschiedenster Sprach- und Musikkünstler*innen. Einige von ihnen nehmen mich bis heute in den Arm, sind Wegbegleiter und Freunde zugleich. Wenn meine Texte ihren Rhythmus suchen, muss ich sie hören und spüren. Ich spreche sie, summe und stampfe sie, gehe sie mit, bis Worte und Klang zueinanderfinden. Schreiben ist seit meinem 14. Lebensjahr mein Ausdruck; es ordnet mich und meinen Alltag. Der schöpferische Prozess ist dabei inzwischen Kraftakt und Wohnstatt zugleich. Meine Texte dürfen ihren eigenen Weg zwischen Fließen und Widerstand suchen.

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