3. Juni 2026
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Rezept des Monats

© Pixabay
Lesedauer ca. 2 Minuten

Juni 2026

Junges Gemüse –
Von Alfred Walch

wie (auch) immer  – eine Sünde wert…

Auch die einfachen Dinge haben ihre Herausforderungen. Hier etwas für die Gemüsefans, die ja immer mehr werden. Sollte man über das Glück eines eigenen Gartens verfügen, weiß man ja zumeist, was man daran hat. So hilft man einer Reihe von Getier zu überleben, Schnecken inclusive. Wir halten es schon seit geraumer Zeit so, dass ich zumeist die „groben“ Dinge erledige.  Meine wunderbare Gattin hat das feine Händchen, für alles was blüht und gedeiht –  und so.

Und – in der Theorie bin ich ja auch ziemlich gut, am besten auf der Gartenbank mit einer verdienten Stärkung.

Somanche  Misserfolge sind mit  Gleichmut zu tragen, die Devise heißt – sich nicht entmutigen lassen und die gesundheitlichen Aspekte wie Körperertüchtigung und den Gewinn biologisch erzeugter Lebens-mittel in den Vordergrund zu setzen. Dem fröhlichen Auge gefällt die Vielfalt.

King Charles weiß über die Zusammenhänge ebenfalls Bescheid – „a garden delights the eyes and feeds your  heart“…

Wenn im Hochbeet die Radieschen  schon von oben so gut aussehen, wie knackig werden diese wohl von unten sein. Gut, das mit den Radieschen klingt irgendwie seltsam, aber mit den Karotten, Zwiebeln und Ronen ist die Sache ebenso. So haben wir das Jahr wieder gestartet und erfreuen uns der Dinge. Musikalische Hilfe erfahre ich  von Roland Neuwirth mit seinem Hit „I bin im Goat‘n“, dies empfehle ich allen jungen und älteren Gartenfreunden.

So, nun geht‘s los: Zutaten für 4 Personen:

3 mittelgroße Zucchini, 2 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer  weiß, 150 g Taleggio (oder würzigen Brie),

4 schön gereifte Tomaten, Kräuter nach Wunsch

Für den Fond : 2 Schalotten, 1 TL Butter, 1 EL brauner Zucker, Aceto Balsamico dunkel,

etwas Tomatensaft, 0,10 Gemüsefond, Meersalz, Cayennepfeffer, Limettensaft, 3 EL Olivenöl

Zubereitung:

Zucchini waschen, in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden. In einer Pfanne mit Olivenöl beidseitig etwas farbgebend anbraten, herausheben und auf Küchenkrepp abtropfen. Von den Tomaten die Strünke herausschneiden, oben kreuzweise einritzen und ca 10 Sek. In kochendes Wasser legen. Herausheben, kalt abschrecken und die dünne Haut abziehen. Tomaten vierteln und entkernen. Nicht einfach, aber es geht. Schalotten schälen, fein hacken, in Butter anschwitzen, braunen Zucker zugeben, und mit

3 EL Essig löschen, Tomatensaft dazugeben, einreduzieren. Geflügelfond zugeben und kurz  aufkochen. Salz, Pfeffer und Limettensaft(Zitrone) zugeben, Olivenöl für die Bindung einrühren.
Geschälte Tomatenviertel in tiefe Teller legen. Dann die Zucchini – scheiben  und den
Taleggio (auch in Scheiben) nett zufügen. Mit der Marinade beträufeln bzw. unterheben.

Für 10 min. die Teller ins Backrohr bei 160 Grad geben.

Mit Ruccola und diversen Kräutern(Blattpetersilie, Liebstöckl, Basilikum) finalisieren.

Mit frischem Weißbrot oder im Rohr leicht geröstetem Schwarzbrot (mit Knoblauch aromatisiert) ist dieser Salat wunderbar.  Es versteht sich, dass Essig und Öl die Basis bilden – da sollte man sich wohl gute Qualitäten leisten. Griechenland – Öle und Gölles Essige aus der Südsteiermark sind da meine Tips. Bei den italienischen Essigen aus der Region Modena gibt es leider ein fast unüberschaubares Angebot. Da hilft einfach probieren!

Zu billig soll der Essig nicht sein, der Weiße Balsam von Gölles ist ein Alles-Könner!

Guten Apetit wünscht euch wie immer Alfred Walch…

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Alfred Walch

Jahrgang 1959, wohnhaft seit jeher in Inzing, verheiratet mit Veronika / Vroni – aus dem Hause Gastl. Zwei Kinder – Julia und Theresa – beide nun Therapeutinnen. Seit Jänner 2022 in Pension, langjähriger Leiter der Weinabteilung des Handelshauses Wedl. Interessen: Lesen, Kopfreisen und auch so, e-Radlfahren, etwas Bergsport, Kochen sowieso. Musik hören von Jazz bis Volxmusik, etwas Fotografieren, Europa kennenlernen. Leidenschaft: Wein und seine Geschichte(n) dazu. Seit ca. 35 Jahren mit der Sache beschäftigt. Wünsche: noch eine gute Zeit zu haben, politisch-sozialer Friede, Enkel aufwachsen sehen, ev. noch Französisch aufbessern, gute Literatur und das Geheimnis der Poesie finden…

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