Ich glaube, dass Gott
kein Vaterland hat.
Traditionen, die auf Angst,
Unterordnung oder Macht bauen,
formen weder Herz noch Willen.
Sie brechen den Geist.
Ich glaube, dass Männer
und Frauen gleich geschaffen sind,
auch wenn das Vaterland
die Frauen zurückweist.
Ich, Tochter des Mutterlandes,
prüfe Entscheidungen,
übernehme Verantwortung
und setze Grenzen.
Ich stehe ein für ein Leben
in Mut und Freiheit,
kritisch, selbstbestimmt
und unbeirrbar.
Ich halte dem Patriarchat
seine Macht vor
und stelle ihm
Würde entgegen.
Ich kehre heim ins Mutterland.
Ohne Erlaubnis.

von