12. August 2020

Über uns

Im Laufe des vergangenen Jahres wurde uns durch das Erscheinen von inzing informiert immer klarer vor Augen geführt, dass die Dorfzeitung (DZ) in der bisher existierenden Form kaum überleben wird. Daher versuchten wir in den letzten Wochen und Monaten, bei mehreren Treffen in intensiven Gesprächen Wege zu finden, um die DZ in irgendeiner Form weiterführen zu können. Als Ergebnis erscheint nun die Zeitung als wöchentlich aktualisierter Weblog.

So wie die Printausgabe der Dorfzeitung soll auch der Blog ein Forum für den Meinungsaustausch sein und damit einen Beitrag zur Diskussions- und Konfliktkultur im Dorf liefern. Die DZ Inzing wendet sich an alle Bevölkerungsgruppen – an Einheimische wie Neuzugezogene, an Jung und Alt.

Im Kontrast zu anderen lokalen Publikationen versteht sich der DZ-Blog als offenes Medium, das grundsätzlich verschiedene Meinungen, konstruktive Diskussionen und zu Debatten anregende Beiträge lancieren möchte. Dabei spielt Pluralität eine große Rolle, die auch ein Grundmuster der Inzinger Gesellschaft darstellt und daher in der DZ neu einen starken Widerhall finden soll. Die Ursache unserer bunten Gesellschaftsstruktur liegt in Mobilitätsprozessen, die als Phänomen seit Bestehen der Menschheit das soziale Gefüge bestimmen, eine Gemeinschaft grundsätzlich bereichern und nicht von Angst geprägte Abwehrstrategien provozieren müssen, wie manche uns glauben machen wollen.

Die grundlegenden Richtlinien der DZ Inzing gelten auch für den neuen Blog:

Kein extremistisches Gedankengut, keine persönlichen Beleidigungen oder Hassbotschaften, keine Beiträge, die Gesetze verletzen bzw. der österreichischen Verfassung oder den international anerkannten Menschenrechten widersprechen würden.

Der DZ-Blog ist unabhängig von öffentlichen Mittel und lukriert finanzielle Zuwendungen ausnahmslos durch private Sponsoren.

In diesem Sinne starten wir mit Beginn des Jahres 2020 das Projekt “Dorfzeitung neu” in Blog-Form. Wir werden uns um eine sehr bunte Berichterstattung bemühen, die einen kritischen, aber grundsätzlich wohlwollenden Blick auf unsere Gemeinde werfen wird. Eine Gruppe von acht AutorInnen wird regelmäßig im Wochenrhythmus einen neuen Artikel veröffentlichen. In Ergänzung dazu werden weitere Personen sporadisch Beiträge liefern.

So hoffen wir nun auf eine zahlreiche, neugierige Leserschaft, die sich mittels gängiger Feedback-Tools (Leserbriefe / Kommentare etc.) aktiv an der Gestaltung und Weiterentwicklung der künftigen DZ beteiligen wird.

Luis Strasser 
(Dezember 2019)