19. September 2020

Der Satz des Pythagoras

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay
Lesedauer ca. 2 Minuten

A (quadrat) = b (quadrat) plus c (quadrat)

Pythagoras war ein altgriechischer Philosoph, er befolgte auch den sogenannten Pythagoräischen Lehrsatz, jener versorgte mich mit einem “Sehr gut” für den damaligen Physikunterricht. Ich brauchte jenes “Sehr gut” für meinen damaligen Jahresabschluss. Ich selbst galt als Vorzugsschüler, somit erreichte ich mein angestrebtes Ziel mithilfe des pythagoräischen Lehrsatzes.

Leider geht nicht alles in Erfüllung, das war mir selber vor bereits 50 Jahren klar. Ich muss im Moment “nur” auf die Schlaftablette warten, letztere verabreicht die heute arbeitende Pflegerin (ich habe deren Vornamen leider nicht mehr in meinem geschädigten Gehirn). Die gerade verwendete Ausrede hilft mir immer wieder, das Leben zu meistern, wobei ich nicht aufzugeben gewillt bin. Gottseidank verstehen mich meine MitarbeiterInnen. Im Großen und auch im Ganzen gelingen meine Arbeitsaufträge bestens. Der Ausdruck “bestens” stammt aus meinem Deutschunterricht im Akademischen Gymnasium in der Innsbrucker Angerzellgasse. Abschließend gilt die vielstrapazierte Weisheit: “Was ich gelernt habe, das habe ich in meinem Gehirn gespeichert, wobei letzteres jederzeit abrufbar ist und auch bleibt.”

Eigentlich sollte ich meinen heutigen Dorfzeitungsartikel jetzt beenden, weil ich die werte Leserschaft nicht langweilen will. Die Hoffnung stirbt wirklich zuletzt. Ich hoffe, dass Gott meine krankmachende Zigarettenraucherei toleriert und dass er es mir erspart an Lungenkrebs zu sterben. Da sich meine heiminternen Zimmernachbarn nicht beschweren, darf ich nun ruhig weitertippen und zum heutigen Ende meines Artikels gelangen. Die Hoffnung stirbt zuletzt! Ich bin froh, dass ich mich für meine Wiederholungen bereits entschuldigt habe, somit darf ich weiterschreiben und zum Ende meines heutigen DZ-Artikels gelangen.

Für den Fall, dass Dubiositäten vorliegen, bin ich jederzeit bereit, letztere zu klären, um die werte Leserschaft nicht allzusehr zu langweilen. Ich bin immer bereit zu diskutieren, um Klarheit zu schaffen und mit Zweifelhaftigkeiten aufzuräumen. Ich schnalle es unweigerlich, dass es oftmals langweilig wird, aber ich halte an meinen Erkenntnissen fest. Weil ich meinen persönlichen Hängegleiterabsturz überleben durfte, fühle ich mich mit meinen Ansichten todsicher. Die Steigerung von todsicher weiß ich (leider) nicht, aber ich vertraue darauf, dass die werte Leserschaft meiner Dorfzeitungsartikel mir obiges nachsieht.

Obigen Satz “Die Hoffnung stirbt zuletzt” würde ich im Moment laufend wiederholen. Jenes würde aber unweigerlich zu Langeweile führen. Ich höchstpersönlich bin hochgradig froh, dass ich alles schreibmäßig ins Trockene zu bringen potent bin. Ich denke momentan daran, dass auch ich selber (nur) ein normaler Mensch bin. Sollte jemand letzteres nicht für glaubhaft erachten, so bin ich mir nicht zu gut, um alles auszudiskutieren. Leider habe ich ein Defizit hinsichtlich meiner Selbsteinschätzung. Aber ich bin (und bleibe) auch nur ein Mensch, welcher sich als Spieler ausgibt, um seine persönlichen Ziele zu erreichen.

Bernhard Kammerlander

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