21. Oktober 2021
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Ringer Aker Al Obaidi bei Olympia

Foto: Jack Guez/AFP
Lesedauer ca. 2 Minuten

Bereits als Aker am 8. Juni erfahren hat, dass er fix für Tokyo 2020 nominiert ist, war die Freude im ganzen „Ringerlager” riesig. Am 11.07. nach Verabschiedungen durch das ÖOC und im Heimatdorf Inzing reiste Aker mit seinem Trainer Benedikt Ernst via Doha nach Tokio.

Verabschiedung beim Bundespräsidenten, Foto: ÖOC/GEPA pictures

Aker wurde seiner Nominierung in das Refugee Team völlig gerecht, da er mit einem eindrucksvollen Sieg im Achtelfinale gegen den Tunesier NASR klar aufzeigte, was in ihm steckt. Im Viertelfinale unterlag er dann nach gutem Kampf seinem Gegner aus Georgien, der zuvor den regierenden Weltmeister aus Kuba bezwingen konnte.

Mit einem achten Rang und jeder Menge Eindrücken über Olympische Spiele und Japan im Gepäck kehrte Aker Anfang August nach Hause zurück, wo ihm und seinem Trainer ein großer Empfang im Schulhof bereitet wurde. Zahlreiche Redner gratulierten und würdigten seine Leistung und auch seine tolle Integration in Österreich insbesondere in Inzing und beim RSC Inzing.

Aker im Kreise des Ringerteams des RSCI, Foto: Kameraclub Inzing, Johann Jenewein

Aker bedankte sich und bekundete nochmals klar, dass sein nächstes Fernziel die Olymischen Spiele in Paris sein werden, und zwar dort in einem Österreichischen Nationalteamdress!

Text: Klaus Draxl

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