21. Februar 2020

Gedicht von Bernhard Kammerlander (Kammi)

Bernhard Kammerlander beliefert die DZ seit vielen Jahren regelmäßig mit Texten über seinen Alltag, oft in Gedichtform. Vor kurzem haben wir sein erstes Gedicht über die Dorfzeitung erhalten. Ich zitiere daraus unten und aus anderen von Kamis Gedichten, die zusammen ein Bild von seinen Lieblingsbeschäftigungen zeichnen.

Brigitte Scott

Die DZ Inzing ist beliebt,
man kriegt sie überall zu kaufen.
Viele Artikel sind getrübt,
man braucht nicht sinnlos rumzulaufen.

Ich schreib‘ Artikel unverdrossen
und suche laufend sehr viel Wahres.
Mich freuen schöne Kommentare,
man kriegt die Zeitung nur für Bares.

Ich sitz‘ beim Schluifer ohne Sorgen
und trink‘ und rauche unverdrossen
und freue mich auf übermorgen,
die schönen Tage sind verflossen.

Klaus Schluifer ist der Chef im Ganzen,
ich nehme Rücksicht ohne Zaudern,
und Claudia tu ich niemals pflanzen,
ich muss mit ihr ein bisschen plaudern.

Ein jeder Tag verstreicht mitnichten,
ich danke Gott, dass ich noch lebe.
Ich muss heut‘ wieder einmal dichten,
ich eigentlich nach Höh’rem strebe.

Das Dichten gibt mir seel’sche Stärke.
Ich rauche eine Zigarette.
Man sieht es dann an meinem Werke,
ich denk‘ an Julia, die Nette.

Ich bin am Ende wieder fröhlich,
ich fass‘ mich kurz ohne zu denken.
Das Dichten stimmt mich sehr, sehr selig,
der Herrgott wird es dann schon lenken.

Bernhard Kammerlander

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