Der 8. Tag der Exkursion war voller Programmpunkte, die wir gemeinsam mit dem Geographieinstitut der Chiang Mai Universität (CMU) erleben durften. Die Student:innen hier waren deutlich vorbereiteter als jene in Bangkok und boten von sich aus ihre Hilfe bei der Feldarbeit an. Insgesamt wirkte alles etwas familiärer und lockerer und es wurden deutlich weniger Fotos und Videos von uns gemacht als bei unserem ersten Universitätsbesuch.
Am Vormittag gingen wir gemeinsam mit thailändischen Studierenden zum Ming Muang Markt in der Lamchang-Area, ein Markt, der früher Einheimischen zum Einkaufen diente, inzwischen allerdings hauptsächlich für Tourist:innen ausgelegt ist. Die Straßenverkäufer:innen bezahlen für ihren Stellplatz Miete, die vom Standort abhängig ist. Im Anschluss trafen wir in einem Tempel einen Mönch und eine Besitzerin eines Guesthouse, die in der Lamchang Gegend aufwuchs und bis heute dort lebt. Sie erzählte uns allen viel über die Area und ihre Veränderungen und uns kam es vor, wie eine Dorfgemeinschaft in der Stadt.
Nach einer kurzen, improvisierten Planänderung, die einen Tempelbesuch mit sich brachte, ging es mit allen gemeinsam zur Chiang Mai Universität, wo wir den Rest des Tages inklusive eines Abendessens verbracht haben. Wir bekamen zwei Vorlesungen mit anschließendem Q & A zu hören. Beide Vorträge handeln von Luftverschmutzung, die durch Brandrodung verursacht wird, ihre Ursachen und politischen Dilemmata.
Insgesamt sind wir generell über die Gastfreundschaft der Chiang Mai Universität erstaunt gewesen und auch über ihre Bemühungen, uns Gegenden zu unserem Thema Ungleichheit zu zeigen und Interviews mit lokalen Straßenverkäufer:innen zu übersetzen. Allerdings gab es gestern und auch heute wenig zu beobachten, das wir für unsere Arbeit verwenden können.
The 8th day of the excursion was full of program points, which we were able to experience together with the Geography Department of Chiang Mai University (CMU). The students here were much more prepared than those in Bangkok and offered to help with the fieldwork. Overall, everything seemed more informal and relaxed and there were far fewer photos and videos taken of us than during our first visit to the university.
In the morning, we joined Thai students at the Ming Muang market in the Lamchang area, a market that used to be used by locals for shopping, but is now mainly for tourists. The street vendors pay rent for their pitch, which depends on the location. Afterwards, we met a monk in a temple and the owner of a guesthouse who grew up in the Lamchang area and still lives there today. She told us a lot about the area and its changes, and it felt like a village community in the city.
After a brief, impromptu change of plans involving a visit to a temple, we all went to Chiang Mai University, where we spent the rest of the day, including dinner. We were given two lectures followed by a Q & A session. Both lectures were about air pollution caused by slash-and-burn agriculture, its causes and political dilemmas.
Overall, we have been generally amazed by the hospitality of Chiang Mai University and also by their efforts to show us areas related to our topic of inequality and to translate interviews with local street vendors. However, there was little to observe yesterday and today that we can use for our work.



Fotos: eigene Aufnahmen

von