8. Dezember 2021
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Neue Serie: Inzinger Häuserkatalog aus den 1920er Jahren / Teil 1

Josef Schatz
Lesedauer ca. 3 Minuten

Von Josef Schatz

Der ehemalige Chronist Josef Schatz (1842 – 1929) hatte im Jahr 1924 in einem kleinen Büchlein die damals existierenden Häuser in Inzing dokumentiert.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei Adele und Peter Schatz sowie Ernst Pisch vom Inzinger Chronikteam dafür, dass diese einzigartige Sammlung im BLOG der DZ in Form einer Serie publiziert werden kann.
Die Beschreibungen werden originalgetreu wiedergegeben.
Die im Text öfter vorkommenden Adjektiva “heute”, “gegenwärtig” etc. beziehen sich auf die 1920er Jahre!
DZ Redaktion

Haus Nr. 1

Der damalige Besitzer in den Jahren 1840 – 1850 war Alois Bucher (vulgo Baumanns Luis).
Er war mit Notburga Markt verehelicht und da sie kinderlos waren, wurde das Anwesen nach ihrem Tod verkauft.
Der Käufer war Leopold Kuen oder vielmehr seine Frau, welche früh gestorben war. Nun waren die Kinder Erben. Gegenwärtige Besitzer sind die Geschwister Josef und Ida Kuen.

Haus Nr. 3a

War vor ungefähr 80 – 100 Jahren Martin Walch, verehelicht mit Notburga Kratzer, Besitzer.
Kinder waren 3 Knaben, wovon 2 früher gestorben sind.
Das Anwesen ging auf Peter Walch über.
Peter Walch ist im Jahre 1924 gestorben – gegenwärtiger Besitzer ist sein Sohn Josef Walch (Schuhmachermeister).

Haus Nr. 3b: Wennser Anna (Ziegler)

Ungefähr 1840 war Daniel Walch der Besitzer, welcher im Jahre 1880 gestorben ist.
Als Erben wurden seine 3 Töchter Maria, Magdalena und Sofia eingesetzt, welche wieder mitsammen 30 Jahre hausten. Ungefähr vor 10 Jahren übergaben sie das Anwesen ihrem Schwager Josef Ziegler – ist der gegenwärtige Besitzer.

Haus Nr. 10    (Oberthanner Helmuth)

Dieser Besitz kann bereits auf 100 Jahre zurückgewiesen werden. Thomas Kreutzer war der Besitzer.
Nach seinem Tod übernahmen es seine Kinder Alois, Josef, Regina und Rosl, welche alle ledig blieben.
Diese verkauften es wieder an einen pensionierten Finanzer – Krepper? mit Namen.
Dieser verkaufte es wieder an Josef Oberthanner (Sefrins Seppl).
Nach seinem Tod übernahm es seine Witwe Karolina und jetzt ist ihr Sohn Alois Oberthanner der letzte rechtmäßige Besitzer.

Haus Nr. 11    (Blitz)

In diesem Haus waren früher zwei Parteien.
In der ersten war es (vulgo Joche?).
Die zweite Partei (vulgo Schwabl).
Die Tochter von Joche heiratete einen gewissen Mair vom Inzinger Berg der im Inn verunglückte.
Dieses Anwesen kauften die Gebrüder Anton und Peter Mair welche heute mit ihrem Sohn Josef die Besitzer sind.

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