3. März 2021
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Eine Serie zu Beobachtungen im Alltag…

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Lesedauer ca. 2 Minuten

NEULICH im ZUG
…kam mir beim Beobachten der anderen ohne Ausnahme korrekt geschützten Mitreisenden mit den weißen FFP2-Masken vor Nase und Mund, dem 2-m-Abstand zwischen allen und den vermuteterweise kürzlich zum wiederholten Mal desinfizierten Händen der wunderbare Gedanke:

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Wenn die Pandemie vorbei ist und wir uns nicht mehr an diese Maßnahmen halten müssen, es aber so gut funktioniert hat, dass wir uns als ganze Gesellschaftsgemeinschaft an diese fünf Regeln gehalten haben…
…Könnten wir uns dann nicht im Anschluss an die Pandemieregeln und aus purer Lebensfreude darüber, dass jetzt wieder „alles“ möglich ist, an andere fünf Regeln für „Gutes Aufeinander-Schauen“ halten , zum Beispiel an:


(1) Halten Sie immer 2 Münzen bereit, für den Fall, dass Sie jemandem begegnen, der sie gerade sehr dringend braucht.

(2) Tragen Sie regelmäßig zur FFP – freundlich fröhlichen Plauderei – bei, wenn Sie jemandem begegnen, von dem Sie meinen, er würde gerade dringend ein paar aufmunternde Worte brauchen.

(3) Testen Sie einmal pro Woche, ob alles, was Sie so glauben über sich und die Welt und alles, was Sie so fühlen im Laufe von irritierenden Alltagssituationen einem nochmaligen Reflexions-Check standhält. Das Testergebnis wird wahrscheinlich manchmal positiv und manchmal negativ ausfallen. Es wird gut sein, diesen Test öfters zu wiederholen.

(4) Immunisieren Sie sich regelmäßig gegen Miss-Informations-Viren mit der Ansteckungsgefahr durch unbewiesene Theorien aus unsauberen Quellen, woraus auch Virus-Manipulationen entstehen können. Versorgen Sie sich dafür mit Informationen aus sicheren Quellen.

(5) Treffen Sie sich regelmäßig mit anderen Personen aus anderen Haushalten – womöglich aus anderen Kulturen – und feiern Sie das Leben.

Schau auf dich – Schau auf mich…


Der Corona-Slogan könnte somit auch nach der Pandemie zu anderen weitreichenden nachhaltigen Veränderungen führen.

Denn, das Private ist politisch – dazu mehr bei den nächsten Betrachtungen … Neulich im Zug …. 😊

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Astrid Hofmüller

Astrid Hofmüller

Astrid lebt seit 18 Jahren in Inzing. Sie ist Mitglied des Klimabündnisses, des Sprachcafes und des FKFI in Inzing. Eine besondere "private Vorliebe" hegt sie für den gepflegten Sinn für feinsinnig-kritischen Humor und verfolgt leidenschaftlich, wenn auch vor allem von zuhause aus - die heimische Kabarettszene ... was das nun konkret für sporadische Beiträge in der Dorfzeitung bedeutet, wird sich weisen ... ;-) Getreu dem Motto von Karl Valentin:" Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen."

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