21. Oktober 2021
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Endlich wieder Veranstaltungen

Lesedauer ca. 5 Minuten

Hundstal Open 2021 – so erfolgreich wie noch nie

Bereits zum achten Mal veranstaltete die SU Inzing, Sektion inzingvolley das internationale Volleyballturnier, bei dem gemischte Teams aus dem In- und Ausland um den begehrten Titel kämpfen. Dabei gab es einen neuen Teilnehmerrekord.

Foto: SU inzingvolley

In Inzing fand am 21. und 22. August nach einer zweijährigen Pause das lang ersehnte internationale Freiluft-Volleyballturnier – Hundstal Open – statt. Dabei wurden erneut zwei Bewerbe gleichzeitig ausgetragen: Der Hauptbewerb fand am Samstag und Sonntag statt. Daran nahmen insgesamt 30 Teams aus Österreich, Deutschland und Italien teil. Parallel dazu fand am Samstag ein „Hobbyturnier“ statt, an dem 14 Teams aus Inzing und der Umgebung ohne Vollyballerfahrung teilnahmen. In beiden Bewerben gab es damit neue Teilnehmerrekorde. „So viele Teams hatten wir noch nie am Hundstal Open“, äußert sich Caroline Jäger, verantwortlich für die Mannschaftsakquise dazu, „das zeigt uns, wie sehr sich die Teams danach gesehnt haben. Gleichzeitig ist es die beste Motivation, das Traditionsturnier auch im kommenden Jahr wieder zu durchzuführen.“

Zum Sieger des diesjährigen Hobbyturniers kürte sich in einem spannenden Finale das Team „#Netzprobe“ aus Inzing. Der Titel des Hauptbewerbs ging am Sonntag bereits zum zweiten Mal an das Team „Dai Dai Dai Dai Dai“ aus Bozen, die sich gegen das Team „Die Sanften“ aus Friedrichshafen in zwei Sätzen durchsetzen konnten.

Foto: Robert Pisch

Nach dem letztjährigen coronabedingten Ausfall wartete inzingvolley mit einem komplett neuen Turnierkonzept auf. Neben umfangreichen Coronamaßnahmen, welche für die Sicherheit aller Besucher*innen sorgte, stellte die größte Neuerung eine „Silent Disco“ am Samstagabend dar. Es gab zwar auch in den vergangenen Jahren immer ein großes Fest am Samstagabend, so etwas hat Inzing jedoch noch nicht gesehen. Bei einer Silent Disco bekommen alle Gäste Kopfhörer und können sich auf Knopfdruck zwischen verschiedenen DJs individuell entscheiden. Je nachdem, welchen sie gerade hören möchten. Dabei leuchten die Kopfhörer jeweils in der bestimmten Farbe, je nach gewähltem DJ. Ein weiteres Plus bei einer Silent Disco: Die Anwohner werden nicht durch laute Musik gestört.

Beim Hundstal Open 2021 legten gleich drei DJs auf und machten die Party zu etwas ganz Besonderem. Martin Seyrling alias DJ Collective, DJ Naltek alias Max Nalter und DJ Plutho alias Thomas Ludwiger gaben Alles und versetzten das Publikum von Anfang bis zum späten Ende in Begeisterung. Katharina Walch, verantwortlich für die Partyplanung, meint: „Wir haben alles auf eine Karte gesetzt und es ist voll aufgegangen. Volleyball-Spieler*innen wie auch Gäste aus dem Dorf und der Umgebung haben das Konzept angenommen. Nach anfänglicher Skepsis bekamen wir so viel positives Feedback, dass wir uns gut vorstellen können, auch nächstes Jahr wieder eine Silent Disco zu machen.“ Auf die Frage, ob sie denn schon wieder einen Plan für 2022 habe, gab sich Katharina Walch geheimnisvoll, „wer weiß, wir haben noch so einige Ideen in der Hinterhand…“, und lacht.

Fest steht jedenfalls, dass das Organisationskomitee von inzingvolley auch im Jahr 2022 wieder ein Hundstal Open veranstalten wird. Der Termin wird aller Voraussicht nach wieder unmittelbar vor den Sommerferien sein – anders also als in diesem Jahr, wo durch die Pandemie einiges durcheinanderkam und sich nur noch wenige Veranstalter*innen ein so großes Event zutrauen. „Wir hoffen, es kommen auch 2022 wieder so viele Teams und Gäste aus Inzing. Es ist uns sehr wichtig, dass wir nicht nur ein Turnier für Volleyballer*innen machen, sondern vor allem ein großes Fest für Inzing und seine Nachbardörfer“, meint Ines Rapposch, Leiterin der Sportunion Inzing und Mitglied im Hundstal Open Organisationskomitee. Es wäre dem motivierten Team jedenfalls sehr zu wünschen.

Text: Florian Kahr, SU inzingvolley

Toller Kinoabend im Inzinger Schulhof

Tolle Stimmung beim Radlkino, Foto: Ralf Kissmann

Die Klimabündnisgruppe Inzing organisiert nun bereits seit 11 Jahren Kinoabende mit Filmen, die im weitesten Sinne mit Umweltschutz, Klimawandel und Ressoucenverbrauch aber auch mit einem zukunftfähigen Lebensstil zu tun haben. Heuer wurde die Filmvorführung am 20. August, also mitten im Hochsommer angesetzt – zum einen, um den vermeintlich steigenden Corona-Zahlen im Herbst auszuweichen und zum anderen um den Abend wieder als Radlkino zu veranstalten.

Wie bereits im Vorjahr konnten wir das komplette Equipment und die Expertise beim Aufstellen der Geräte für das Radlkino vom Verein CUBIC ausleihen. Die Filmrechte bekamen wir über das Welthaus der Diözese Innsbruck. Als Film wählten wir „Zeit für Utopien“ vom österreichischen Regisseur Kurt Langbein aus, von dem wir bereits in einem früheren Klimakino den Film Landraub gezeigt haben.

Links:
https://cubic-online.eu/
https://www.dibk.at/Media/Organisationen/Welthaus-Innsbruck

Neu war dieses Jahr, dass der Kinoabend im Picknickformat veranstaltet wurde. Die Gäste konnten Decken und Sitzgelegenheiten und die Verpflegung selber mitbringen. Bereits eine Stunde vor Filmbeginn haben sich die ersten Gäste eingefunden und sich gemütlich eingerichtet.

Die Besucher*innen richten es sich gemütlich ein. Foto: Peter Oberhofer

Der ASV-Inzing Sektion Rad rund um Thomas Griesser hat uns bei der Stromerzeugung wieder tatkräftig unterstützt. Aber auch aus dem Publikum konnten wir 12 Radbegeisterte finden, die ebenfalls für den Filmabend in die Pedale traten. Der gesamte Strom für Beamer, Ton und Laptop wurde vor Ort durch Radfahrer erzeugt.

Stromerzeugung für den Kinoabend durch den ASV und etliche Freiwillige. Foto: Ralf Kissmann

Der Film zeigte in sehr positiven Beispielen, wie ein nachhaltiges Leben funktionieren kann. Alle gezeigten Projekte und Initiativen hatten gemeinsam, dass nicht durch reine Profitgier, sondern durch ein Miteinander vieles besser und vor allem nachhaltiger funktionieren kann. Nicht zuletzt durch die Kommentare des deutschen Volkswirtes Niko Paech und der Journalistin Ulrike Herrmann kam im Film auch gut heraus, dass wir auf viel zu großem Fuß leben. Der Kinoabend dürfte für die ca. 50 Besucher*innen wieder ein Anstoß gewesen sein, um über den aktuellen Lebens- und Konsumstil nachzudenken.

Text: Peter Oberhofer

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