8. Dezember 2021
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Beobachtungen aus dem Alltag

© Pixabay
Lesedauer ca. 3 Minuten

….  ist schon wieder ein Zeiterl her – sowohl mein Beitrag – sorry – als auch, dass ich im Zug war, weil ich krank war/bin. Nö, gar nicht Corona.

In Zeiten wie diesen fast schon ein außergewöhnlich schönes Zeichen des Ausdrucks einer Bio-Diversität und Artenvielfalt aus dem „Tierreich“ der Bakterien und Viren: Ich habe einen hundsgewöhnlichen grippalen Infekt. 

Ich wollte ja – in Anlehnung an den schmerzlich vermissten, leider nach dem ersten Pandemie-Jahr der wöchentlichen Ausstrahlung eingestellten Video-Blogs der Kabarettisten: Niavarani, Eckel und Sarsam „Alles außer Corona! – also in Anlehnung daran auch hier alles außer Corona bearbeiten. Einfach als kurzes Entspannungsfeld zur Erholung von der unumgänglichen Realität und der Verantwortung, sich dieser zustellen.

 Allerdings – wie den drei Komikern – ist es auch mir nicht gaaaanz gelungen. Naja: „ Wer stetig sich bemüht, dem wird es alsbald denn doch gelingen.“ So oder ganz ähnlich lautet das bekannte literarische Zitat aus dem Shakespear-Stück:  …. Oups …

grade recherchiert … Es war die Lerche, nicht die Nachtigall – in unserem Fall, es war Goethe und nicht Shakespear und es war Faust und nicht Romeo und Julia oder Hamlet.

und das Zitat ist ähnlich, aber trotzdem im Wortlaut:“ Wer immer strebend sich bemüht, Den können wir erlösen.“

Ein bekanntes Skahespear-Zitiat – auch irgendwie passend hier, wäre: „Alter schützt vor Torheit nicht.“  😉 (aus: Antonius und Kleopatra) obwohl auch dieses folgende Zitat nicht ganz einer gewissen Komik entbehrt: „Laßt wohlbeleibte Männer um mich sein.“ (aus: Julius Caesar) und folgendes Zitat passt wiederum sehr gut ins Jetzt:

„Kein steinern Bollwerk kann der Liebe wehren.
Und Liebe wagt, was irgend Liebe kann „ (aus: Romea und Julia)

So … Somit bin ich jetzt ein wenig von meinem ursprünglichen roten Faden und rechten Weg abgekommen, offenbar also auf den siebenfarbigen Regenbogen  links abgebogen.

Eine nach-schulische, eingehende Lektüre des Shakespeare- wie auch des Nestroy-Gesamtwerks dürfte ja sehr empfehlenswert sein – sowohl aufgrund des UNterhaltungswerts als auch der seelischen Erbauung, wenn man dem oben erwähnten Kabarettisten Michael Niavarani glauben soll – und aus meiner Erfahrung lohnt sich dies meist. 😉

Ohhhhh …. Yeah !!!

https://player.globe.wien/globe-wien/wir-konnen-ja-freunde-bleiben-eckel-and-niavarani-and-sarsam

Der von mir hier oben vor einigen Minuten wehmütig verkündete Stopp des „Alles außer Corona-Blogs“ ist wieder aufgenommen worden.

Sie sehen – werte Leser*innen – dieser Artikel ist wie ein Gespräch mit mir neulich im Zug – eine Kommunikation wie in Echtzeit – was gerade noch Tatsache war, hat sich einer Veränderung unterzogen. Das einzig Statische ist der Wandel.

Na Servas – dieses Zuggespräch artet diesmal in ein schönes Sammelsurium an Zitaten aus …. So ist`s, wenn man miteinander plaudert. 🙂

Ursprünglich wollte ich Ihnen ja mitteilen, dass Gasthermen nicht unbedingt so defekt sein müssen, wie es im Auge des Installateur-Betrachters manchmal scheinen mag.

Ich sage nur drei Schlagworte „Siphon“, „Verstopfung“ und „Reinigung“. Kann  – zum Beispiel auch bei einem Waschbecken, nicht nur bei einer Gastherme hilfreich sein – den Siphon regelmäßig zu säubern, wenn er verstopft ist. Es muss in diesem Fall weder das Waschbecken noch die Gastherme ausgetauscht werden.

Im einen Fall – Waschbecken, ein für sehr viele unter uns bekannte Alltagstatsache und -wissen,

im andern Fall  – Gastherme – ist man vom Fachwissen und dessen verbindlicher  Anwendung bei der jährlichen Wartung angewiesen …

Eigentlich ziehen sich wieder einmal mehr unvermeidlicherweise durch unser gesamtes Zuggespräch Parallen zur Analyse der Fakten oder Fakes im Bezug auf die Corona-Auseinandersetzung durch…

Woher weiß ich, was ich weiß?

Wie kann ich mein  – zuerst nur einmal vermutetes – Wissen (siehe obige Zitatezuordnung) – gewissenhaft recherchieren, verifizieren oder falsifizieren und einem Realitätscheck unterziehen?

Welche Handlungen leiten sich dann vom Ergebnis ab?

Es bleibt mir nur, wie immer, alles Gute zu wüschen und drauf hinzuweisen:
„Das Private ist politisch!“

Auf bald – vielleicht demnächst gemeinsam zu einer Plauderei mit oder ohne Zitatebezügen im Zug. 🙂

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Astrid Hofmüller

Astrid Hofmüller

Astrid lebt seit 18 Jahren in Inzing. Sie ist Mitglied des Klimabündnisses, des Sprachcafes und des FKFI in Inzing. Eine besondere "private Vorliebe" hegt sie für den gepflegten Sinn für feinsinnig-kritischen Humor und verfolgt leidenschaftlich, wenn auch vor allem von zuhause aus - die heimische Kabarettszene ... was das nun konkret für sporadische Beiträge in der Dorfzeitung bedeutet, wird sich weisen ... ;-) Getreu dem Motto von Karl Valentin:" Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen."

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Ein Gedanke zu “Beobachtungen aus dem Alltag

  1. Großartig, liebe Astrid!
    Mit großem Vergnügen bin ich dir durch deine Gedankensprünge gefolgt (auch wenn ich Shakespeare gerne durchgehend richtig geschrieben hätte) und vor allem zu deinen Schlussbemerkungen.
    Es bleibt die Hoffnung, dass du nach Überwindung des grippalen Infekts wieder öfter zum Schreiben kommst.
    Gute Besserung!
    Und Shakespeare lesen ist super, gerade für das Deutsche gibt es wunderbare Übersetzungen,
    Und Nestroy am besten laut lesen!

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