23. Januar 2022
Newsletter   

MATURA 2022 – Information der Schülerunion Tirol

© APA/Neubauer
Lesedauer ca. 2 Minuten

Maturamaßnahmen 2022 ausbaufähig

Innsbruck/Wien – Gestern wurden endlich die Maßnahmen für die Reifeprüfung 2022 vorgestellt. Somit ist den Schülerinnen und Schülern einiges an Planungssicherheit gegeben. Neben einigen Lichtblicken gibt es leider auch Mängel. Das Regelwerk zur kommenden Matura ist ein Schritt in die richtige Richtung, allerdings noch ausbaufähig.

„Die Schülerinnen und Schüler aus den AHS-Schulen haben jetzt eine sehr gute Vorstellung davon, wie ihre Matura ausschauen wird. Jemand, der sich für eine BMHS oder BMS entschieden hat, eher weniger. Weder ist im Erlass etwas zur Diplomarbeit vermerkt, noch etwas zu den praktischen Abschlussprüfungen wie zb. einer Kochprüfung. Es darf sich unter den betroffenen Schülerinnen und Schülern keine Unsicherheit wie letztes Jahr ausbreiten. Eine klare und einheitliche Kommunikation für alle Schulbereiche ist auch in Hinblick auf die Mentale Gesundheit wichtig.“, so David Herzleier, Landesobmann der Tiroler Schülerunion.

„Es freut uns sehr, dass es einige wichtige Forderungen der Schülerunion in dieses Maßnahmenpaket geschafft haben. Essentiell sind die Ersatzprüfungstermine, denn sollte ein Quarantänefall auftreten, muss die betroffene Person nicht bis Herbst warten, um die Prüfung zu absolvieren. Die Einschränkung der Themenbereiche ist wichtig und richtig, da durch das Distance-Learning nach wie vor Lernlücken vorhanden sind. Dass die schriftlichen Prüfungen um eine Stunde verlängert werden, nimmt auch einiges an Stress von den Schultern der Maturantinnen und Maturanten. Wir vermissen allerdings die Freiwilligkeit der mündlichen Matura. Bei den vorherigen Jahrgängen wurde sie freiwillig abgehalten, bei uns jedoch nicht, obwohl wir Monate länger im Distance-Learning waren. Sollte sich die Situation durch Omikron oder potentiellen anderen Virus-Varianten drastisch zum Schlechteren Entwickeln, hoffen wir, dass dieser Punkt nochmals überdacht wird.“, meint Michael Scharf, Stellvertretender Bundesschulsprecher, BMHS-Bereichssprecher und Tiroler BMHS-Landesschulsprecher.

Die Schülerunion ist mit über 30.000 Mitgliedern die größte Schülerinnen- und Schülerorganisation Österreichs, in der sich die Mitglieder ehrenamtlich engagieren. Durch ihr vielfältiges Serviceangebot, wie zum Beispiel dem Schulrechtsnotruf und diversen Weiterbildungen, gilt sie als wichtige Anlaufstelle für Schülerinnen und Schüler. Darüber hinaus bringt sie ihre Forderungen in der Bundesschülervertretung (BSV) ein, in der sie im Schuljahr 2021/22 ganze 21 von 29 Mandaten stellt. Die Bundesschulsprecherin Susanna Öllinger kommt ebenfalls von der Schülerunion.

Für Rückfragen oder Kontakt:
Moritz Arbeiter, Pressereferent 2021/22, +43 660 6441283
SCHÜLERUNION Tirol, Salurnerstraße 4, 6020 Innsbruck

Diesen Artikel teilen:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

code