11. Juli 2020

Dreikönigssingen

Lesedauer ca. 2 Minuten

Advent bis Dreikönig – ein besonderes Konzert für die Kirchenrenovierung

Kann man am 5. Jänner noch Weihnachtslieder singen? Oh ja – gerade wenn wiegende, fast tänzerische Weisen das schon geborene Christuskind besingen, besonders innig in einer Version von “Still, still, still” des Ensembles VarioXång. Personell hat diese kleine Gruppe Überschneidungen mit der Chorgemeinschaft Inigazingo, dem anderen Gast des Männerchors Friedrichslinde, der als Hauptveranstalter des Konzerts auftrat. Auch die Friedrichslinde-Männer waren gut bei Stimme und setzten diese mal kräftig, dann wieder ganz behutsam ein. Und dann waren da noch die Anklöpfler, eine Untergruppe des Männerchors, die in der Adventzeit vorwiegend bei den Kappellen in den Weilern von Inzing alte Klöpfellieder in schönen Arrangements vortragen. Die Singstimmen wechselten sich ab mit einem Blechbläserensemble der Musikkapelle Inzing.

Abschluss mit allen Chören und den Bläsern

Das abwechslungsreiche Programm wäre gut ohne eine Lesung des Weihnachtsevangeliums ausgekommen. Das Weihnachtswunder war in dem kurzen Dreikönigsspiel gegen Ende des Programms besser aufgehoben. Um so stimmiger war dafür der gesungene Neujahrswunsch von Männerchor-Obmann Hansjörg Walch mit seiner Tochter Angela. Das zahlreich erschienene Publikum dankte mit anhaltendem Applaus.

Angela und Hansjörg Walch überbringen gesungene Neujahrswünsche

An freiwilligen Spenden für die Kirchenrenovierung kamen gut 1000 Euro zusammen.

Fotos: Peter Oberhofer

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Brigitte Scott

Brigitte Scott

Brigitte Scott lebt seit 20 Jahren in Inzing und ist hier im Chor Inigazingo, im Kulturausschuss als Vertreterin der Liste JuF und im Kulturverein aktiv. Bis zum Ende der gedruckten Dorfzeitung war sie viele Jahre deren (Mit)herausgeberin und vor allem an Kulturberichterstattung interessiert. Brigitte ist ursprünglich aus Salzburg und lebte 16 Jahre in England. Ihrem Beruf als Übersetzerin und Lektorin geht sie in reduziertem Umfang auch jetzt in der Pension noch nach. 2009 engagierte sie sich im Projekt Radio Enterbach und davor im Literaturprojekt Andern(w)orts, beide vom Kulturverein. Sie liebt Musik, als Chorsängerin und als rege Besucherin von Konzerten. Sie ist Mitglied des English Reading Circle, der sich jedes Monat trifft, um ein bestimmtes Buch zu besprechen, natrürlich auf Englisch. Sie gartelt mit Freude, aber hauptsächlich nach der Methode "Versuch und Irrtum". Trotzdem findet sie immer wieder genug zu ernten, um ihrer Kochleidenschaft zu frönen. Saisonale und indische Küche, die sie in England erlernt hat, liebt sie besonders - und ihre Gäste ebenfalls.

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