23. Juni 2021
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Clean Eating

Foto: pixabay
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Das sogenannte Clean-Eating-Konzept ist eine Ernährungsweise, bei welcher künstlich und fertig hergestellte Lebensmittel vermieden und auf möglichst frische, regionale, saisonale und schonende Zubereitung der Fokus gelegt wird.

Es handelt sich dabei weniger um eine kurzfristige Diät, als um eine längerfristige Philosophie für einen gesunden Lebensstil.

Ziel ist es, sich mit der eigenen Ernährung, der Zubereitung von Speisen sowie dem Thema Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen. Dabei wird versucht, eine möglichst gesunde Lebensweise anzustreben und einen bewussten Umgang mit Körper und Nahrung zu erzielen. Dies soll zu einem besseren Wohlbefinden führen.

Clean Eating eignet sich prinzipiell für jeden, da es nicht primär um Gewichtsreduktion oder Ähnliches geht.

Vermieden werden stark verarbeitete Nahrungsmittel. Dabei gilt: Je kürzer die Zutatenliste, desto besser!

Grundregeln:

  1. Frühstücken
  2. Keine Zusatzstoffe
  3. Vermeiden von künstlichen Süßstoffen
  4. Wenig bis kein industriell, raffinierten Zucker
  5. Mit natürlichen Lebensmitteln süßen: z. B. Trockenfrüchten, Obstmark, Dattel- oder Reissirup, frisches Obst
  6. Mehr gesunde Fette konsumieren: z. B. Omega-3 in Leinsamen und -öl, Walnüsse, fettreiche Fischarten wie Lachs, Makrele
  7. Frisch, regional und saisonal einkaufen und kochen
  8. Mit frischen Kräutern und Gewürzen statt mit Salz würzen
  9. Eiweiß mit Kohlenhydraten kombinieren
  10. Viel Wasser trinken, keinen oder selten Alkohol

Beispiel Tagesspeiseplan:

  
FrühstückHaferflocken mit Naturjoghurt, Leinsamen und frischem Obst
MittagessenGemüsesuppe je nach Saison  
Hirse-Brokkoli-Auflauf mit Bio-Hähnchen Heimischer saisonaler Salat  
Regionales Apfelmus, ungesüßt
AbendessenHeimisches Rohnen-Carpaccio mit Rucola, Ziegenkäse und Walnüssen  
Bio-Spiegelei mit Kartoffeln und Cremespinat aus regionalem Anbau

Beispiele Zwischenmahlzeiten:

  • Energy Balls (aus Datteln, Haferflocken, Mandelkernen, Honig und Sesam)
  • Ofenchips aus Gemüse und Kartoffeln, dazu Kräuter-Topfen-Dip

Text: Birgit Thaler
Recherche ihrer Praktikantin: Daniela Förg, Studierende an der fhg-Innsbruck/Studiengang Diätologie

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