15. Januar 2026
Newsletter   

Inzinger Kulturwochen

Fotos: Brigitte Scott
Lesedauer ca. 3 Minuten

Das erste Wochenende der Inzinger Kulturwochen begann mit einem abwechslungsreichen Liederabend von vier Inzinger Chören, die unterschiedlicher nicht sein könnten: vom Männerchor Friedrichslinde über den Kirchenchor zum Ensemble Varioxang und der bunten Chorgemeinschaft Inigazingo. Von Volkslied über Madrigal bis Popsongs reichte das Repertoire und der Männerchor steuerte sogar so etwas wie Musikkabarett bei.

Beim Eröffnungsabend: Bürgermeister Sepp Walch, die Gemeinderätinnen Ines Rapposch-Hödl, Angela Walch, Brigitte Scott und Vizebürgermeister Alexander Maurer (Initiator der Kulturwochen). Foto: Robin Maurer

Am Samstag zeigten die Maschgerer und der Kameraclub Inzing Eindrücke von den alle drei Jahre abgehaltenen Faschingsumzügen. Die Fotos des Kameraclubs vom Umzug 2024 waren vergrößert auf Leinen aufgezogen und günstig zu erwerben. Sie gingen weg wie die warmen Semmeln.

Das Video erinnerte an die Faschingsumzüge von 1999-2018 und war erstaunlich aufschlussreich. Der gleichbleibende Ablauf verdeutlichte die geschickte Kombination aus traditionellen Gruppen wie Waldmander, Klötzler, Roller&Scheller und den jedes Mal neu erfundenen aktuellen Gruppen, die sehr bunt und mit teils spektakulärer Akrobatik Figuren aus Pop und Kinderfilmen verkörperten.

Und daneben konnte man einige Veränderungen erkennen: Gebäude, die es nicht mehr gibt, wie das kleine Häuschen mit der Töpferwerkstatt, wo heute der Bauernladen ist. Im Jahr 2006 war vielleicht ein früher Faschingstermin, jedenfalls lag reichlich Schnee und fiel auch während des Umzugs in großen Flocken, während in den anderen Jahren kaum Schnee zu sehen war. Und unter den Teilnehmer:innen erkannte man einige, die inzwischen verstorben sind.

Vom Umzug 2024 gibt es ein eigenes Video, das eigentlich nur als DVD bereitgestellt war, aber vom Publikum als Bonus eingefordert wurde und während des geselligen Beisammenseins gezeigt wurde.

Am Sonntag zeigte dann eine Gruppe von Kunstschaffenden aus Inzing eine Auswahl ihrer Werke.

Eine Station war der Restaurierung von Gebäuden und Skulpturen gewidmet und dokumentierte Material und Arbeitsweise sowie den Fortschritt der Sanierung der Fresken in der Inzinger Pfarrkirche.

Im übrigen Saal verteilt konnte man ganz unterschiedliche Zugänge und Methoden von Malerei, Collage, Linol- und Holzdruck bewundern – und bei Gefallen auch kaufen.

Am zweiten Kulturwochenende können wir uns auf eine Lesung, ein Platzkonzert, einen Mitmach-Chor freuen und allerhand über unsere Kirche und ihre Traditionen erfahren.

Am dritten Wochenende findet das Battallions-Schützenfest mit einem eigenen, vielfältigen Programm statt.

Das weitere Programm im Detail.

Diesen Artikel teilen:

Brigitte Scott

Brigitte Scott lebt seit dem Jahr 2000 in Inzing und ist hier als Gemeinderätin und im Kulturausschuss als Vertreterin der Liste JuF aktiv. Bis zum Ende der gedruckten Dorfzeitung war sie viele Jahre deren (Mit)herausgeberin und vor allem an Kulturberichterstattung interessiert. Brigitte ist ursprünglich aus Salzburg und lebte 16 Jahre in England. Ihrem Beruf als Übersetzerin und Lektorin geht sie in reduziertem Umfang auch jetzt in der Pension noch nach. Als begeisterte Leserin engagierte sie sich in Literaturprojekten des Kulturvereins und steuert Buchbesprechungen für den DZ-Blog bei. Aus Freude am Garteln hat sie zusammen mit Sandra Milne-Skinner die Leitung des Obst- und Gartenbauvereins Inzing übernommen und hofft, interessante Themen für lokale Gartenbegeisterte anzubieten und den Austausch zu fördern. Dazu gehört auch der Weg aus dem Garten auf den Tisch.

Alle Beiträge ansehen von Brigitte Scott →

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert